Das Projekt macht Alternativen zum motorisierten Individualverkehr sichtbar und motiviert zum Umstieg auf nachhaltige Mobilität. In drei sächsischen Klein- und Mittelstädten wurden 60 Haushalte ein Jahr lang dabei unterstützt, ihren Alltag ohne eigenes Auto zu bewältigen, und dabei medial begleitet. Die Teilnehmenden testeten neue Wege der Fortbewegung, teilten ihre Erfahrungen, vernetzten sich und entwickelten konkrete Vorschläge für eine autofreie Mobilität. Das Projekt hat gezeigt, dass autoarme Mobilität in sächsischen Klein- und Mittelstädten möglich und alltagstauglich sein kann – nicht als Verzichtsprojekt, sondern als Einladung zum Ausprobieren.
Über ein Jahr lang haben Menschen in Pirna, Markkleeberg und Frankenberg/Sa. ihren Alltag ohne eigenes Auto gemeistert, neue Verkehrsmittel entdeckt und ihre Stadt mit anderen Augen gesehen. Vor-Ort-Begehungen, Workshops und öffentliche Dialogforen brachten Bürger*innen, Verwaltung und Verkehrsunternehmen zusammen. Dabei entstand ein in dieser Form seltenes gegenseitiges Verständnis: Teilnehmende erfuhren, warum kommunale Planung so langsam ist – und Verwaltungen hörten, was Menschen im Alltag wirklich brauchen. Was dabei sichtbar wurde: Nachhaltige Mobilität ist ein konkreter, niedrigschwelliger Einstieg in aktive demokratische Beteiligung.
Bild: © LVNS e. V.
Landesverband Nachhaltiges Sachsen e. V.
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Mein Name ist Sonja Schäffler. Ich leite den Bereich Philanthropieberatung & Wirkungsanalyse
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