Das Projekt setzt Impulse für eine gemeinschaftliche Verkehrswende im Alpenraum, besonders in Regionen, in denen es durch An- und Abreisen ein intensives Verkehrsaufkommen gibt. Tourist*innen und Bergaktive werden für das Thema sensibilisiert und spielerisch an eine klimafreundliche Alternative herangeführt. Vor Ort werden Akteur*innen vernetzt, niedrigschwellige Mobilitätsalternativen erlebbar gemacht und der Diskurs über neue Mobilitätskonzepte gestärkt.
Das Projekt erzielt deutliche Fortschritte für nachhaltige Mobilität: Aktionstage machten öffentliche Verkehrsmittel und Sharing-Angebote erstmals für viele Menschen erlebbar, und die positiven Erfahrungen damit führten zu neuer Nachfrage. Die rund 50 „Mitfahrbankerl“ werden gut angenommen und bieten Anlass, gemeinschaftliches Fahren wieder stärker zu praktizieren. Zudem entstanden stabile und ungewöhnlich vielfältige Netzwerke aus Politik und Verwaltung, Tourismus, sozialen Einrichtungen und Ehrenamt. Der Lenkungskreis bringt erstmals politische Akteur*innen landkreisübergreifend zusammen, um das Thema Freizeitverkehr strategisch zu stärken. Insgesamt wuchs die Offenheit für klimafreundliche Mobilität spürbar, und übertragbare Formate für andere Regionen wurden entwickelt. Alle Projektmodule sind skalierbar und auf andere Regionen übertragbar.
Bild: © Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins e. V.
Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins e. V.
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Mein Name ist Sonja Schäffler. Ich leite den Bereich Philanthropieberatung & Wirkungsanalyse
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